Die Microsoft-Tochter LinkedIn öffnet sich für das Geschäft mit Influencer-Marketing. Mit dem neuen Creator Marketplace will die Plattform Marken und Creator direkt miteinander verbinden. Integriert wird die neue Funktion direkt in den Kampagnen-Manager von LinkedIn.
Unternehmen sollen dort je nach Thema und Ziel passende Creator finden, Briefings einstellen und Kampagnen abwickeln können. Für Creator bietet das Programm eine Möglichkeit, ihre Reichweite auf LinkedIn direkt zu monetariseren.
BrandWorks: LinkedIn baut Beratungsangebot aus
Parallel zum Marketplace führt LinkedIn das Team BrandWorks ein. Die Einheit wurde von LinkedIn aus Brand- und Content-Managern, Designern sowie Event-Experten zusammengestellt. Sie soll Unternehmen dabei helfen, Kampagnen aufzusetzen und die Möglichkeiten von LinkedIn dabei in voller Breite zu nutzen. Laut eigenen Angaben arbeitet das BrandWorks-Team bereits mit SAP und Webflow.
Deutsche darf das neue Programm testen
Noch ist der Creator Marketplace nur in den USA verfügbar, und er funktioniert vorerst nur mit englischsprachigen Inhalten. LinkedIn plant aber eine Ausweitung auf weitere Länder und Sprachen.
Die bisher einzige Influencerin außerhalb der USA, die an dem Programm teilnehmen darf, ist die Deutsche Lara Sophie Bothur. Bothur war als Corporate Influencerin von Deloitte bekannt geworden, inzwischen ist sie selbstständig.
LinkedIn wollte auch mal ins Podcasting-Geschäft einsteigen
Im März 2022 verkündete LinkedIn, ein Podcast-Netzwerk aufbauen zu wollen. Unter anderem startete LinkedIn-Gründer Reid Hoffmann damals den Podcast „The Startup of You“. Bis September 2022 sind elf Folgen des Formats erschienen, seitdem passiert in dem zugehörigen Podcast-Feed nichts mehr.
Aktuell erscheinen noch drei regelmäßige Podcasts von LinkedIn: „Hello Monday“, „Building One“ und „This is working“.
