Die Nominierten für den ersten Deutschen Podcast Award stehen fest. „Take Me Späti“, das Promi-Gesprächsformat aus dem Berliner Kiosk von Sara Arslan, ist in sechs Kategorien nominiert. Auch sonst dominieren die Formate von professionellen Produktionsstudio.
Der Podcast von Arslan kann den Preis in den Kategorien „Comedy/Unterhaltung“, „Newcomer“, „Innovation“, „Video-Podcast des Jahres“, „Viral Moment des Jahres“ und „Host(s) des Jahres“ gewinnen.
Dabei ist die Zukunft des Podcasts aktuell ungewiss. Arslan und ihr ehemaliges Management Enkime haben sich voneinander getrennt und diskutieren aktuell öffentlich, wem der Podcast gehört. Arslan wirft Enkime unter anderem vor, die Passwörter zu den Social-Media-Accounts der Show ohne ihr Wissen geändert zu haben.
True-Crime-Formate gehen mehrmals ins Rennen
Ebenfalls mehrfach nominiert sind die True-Crime-Formate „Rape Tapes“ von der ARD und „Braune Kinderzimmer“ vom stern. Beide tauchen in den Kategorien „Journalistische Leistung“, „True Crime“ und „Podcast of the Year“ auf.
Auch das Format „Plot House“ hat mehrere Möglichkeiten, einen Preis zu gewinnen: Es ist in den Kategorien „Beste Autorin/Bester Autor“ und „Host(s) des Jahres“ vertreten sowie mit einer Live-Show in der Publikumskategorie. „House of Houmsi“ taucht in gleich zwei Bereichen auf („Gesellschaft & (Pop)Kultur“ und „One Host Show“). Und „Apokalypse & Filterkaffee“ sowie „RONZHEIMER.“ sind sowohl bei „Nachrichten & Politik“ vertreten als auch in der Publikumskategorie „Host(s) des Jahres“.


Nach eigenen Angaben hat die über 50-köpfige Fachjury mehr als 2.000 Einreichungen gesichtet. In 24 Kategorien sollen am 13. Mai die Gewinner verkündet werden.
